Der Begriff „Indigo-Kinder“ wurde 1982 erstmals von der Autorin Nancy Ann Tappe in ihrem Buch „Understanding Your Life Through Color,“ erwähnt. Die Autorin, die nach eigenen Angaben in der Lage sei, die menschliche „Aura“ wahrzunehmen, beschreibt darin, sie habe seit den späten 1970er Jahren eine Zunahme von Neugeborenen mit „indigofarbener Aura“ festgestellt. Dabei gehe sie davon aus, dass heute nahezu 100% der unter zehnjährigen Kinder „Indigo-Kinder“ seien. Der Begriff erlangte schließlich durch das 1998 erschienene Buch „The Indigo Children: The New Kids Have Arrived“ des US-Autorenpaares Lee Carroll und Jan Tober einige Bekanntheit in der Esoterik-Szene. Carroll selbst bezeichnet sich als Medium mit Kontakt zu einem engelhaften Wesen namens „Kryon“, dessen Existenz er behauptet. Durch die Kommunikation mit „Kryon“ sei er auf die Indigo-Kinder aufmerksam geworden.
In den letzten Jahren geborene Kinder werden von verschiedenen Autoren auch als „Kristallkinder“ oder „Regenbogenkinder“ bezeichnet.