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Bekannte Zitate

Wilhelm Busch beginnt die Geschichte mit einem kurzen gereimten Vorwort, in dem er die Namen der beiden Lausbuben Max und Moritz einführt, aber zugleich darauf hinweist, dass diese Geschichte auch auf andere „Spitzbuben“ übertragbar sind: „Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen“.

Die Streiche beginnen mit der Witwe Bolte, deren ganzer Stolz drei Hühner und ein Hahn sind. Max und Moritz binden zwei Fäden überkreuz zusammen und befestigen ein Stück Brot an jedem der vier Enden. Sie legen diese Falle in den Hof, und die Vögel schlucken jedes ein Stück Brot, wodurch sie zusammengebunden sind. In Panik fliegen sie herum und verheddern sich in einem Baum, wo sie dann erhängt zu Grunde gehen. Die Witwe Bolte stürmt heraus und schneidet das Geflügel vom Baum herunter, mit den berühmten Worten: „Meines Lebens schönster Traum hängt an diesem Apfelbaum!“

Das Motiv des Hühnerfangs wurde vermutlich dem Till Eulenspiegel (8. Historie) entnommen. [2]

Der zweite Streich ist eine direkte Fortsetzung des ersten. Die Witwe will ihre Hühner, die einen so sinnlosen Tod gestorben sind, nun „in Ehren gut gebraten verzehren“. Sie bereitet das Federvieh zu und legt es in die Pfanne auf den Herd. Max und Moritz riechen diesen Braten und klettern auf das Dach. Als nun Witwe Bolte in den Keller geht, ziehen die beiden Lausbuben die vier Hühner mit einer Angel durch den Kamin und verstecken sich im Gebüsch. Die Witwe findet die leere Pfanne, verdächtigt ihren Hund und verprügelt ihn mit einem Löffel.

Der dritte Streich handelt vom Schneider Böck, der ein Haus an einem Bach besitzt, über den ein kleiner Steg führt. Max und Moritz sägen diese Brücke an und provozieren den Schneider: „He, heraus! Du Ziegen-Böck! Schneider, Schneider, meck, meck, meck!“. Daraufhin stürmt Böck aus seinem Haus und über die Brücke, die unter seinem Gewicht zusammenbricht. Er fällt in den Bach und kann sich nur dadurch retten, dass er sich an den Beinen eines Gänsepaares festhält, die ihn dann herausziehen.

Im vierte Streich spielt der Lehrer Lämpel die zentrale Rolle. Er raucht gerne Tabak aus einer großen Pfeife. In seiner Abwesenheit schleichen sich Max und Moritz in sein Haus und füllen Schwarzpulver in die Pfeife. Nachdem Lämpel wieder nach Hause kommt, zündet er wie gewohnt die Pfeife an, die sofort explodiert. Lehrer Lämpel überlebt die Explosion, aber sein Haar ist abgesengt und sein Gesicht und seine Hände sind schwarz.

Das Opfer des fünften Streichs ist der bekannte und beliebte Onkel Fritz. Max und Moritz schütteln Maikäfer von einem Baum und stecken sie in eine Tüte, die sie dem Opfer unter die Bettdecke legen. Als der Onkel zu Bett geht, fangen die Käfer an, auf ihm herumzukrabbeln, bis er aufwacht und wütend aus dem Bett springt, und alle Käfer zertrampelt und zerschlägt. Anschließend kann er wieder ruhig weiterschlafen.

Der Bäcker ist der Leidtragende des 6. Streichs. Max und Moritz wollen etwas aus seiner Backstube stehlen, aber da er sein Haus zugesperrt hat, müssen die beiden durch den Kamin hineinklettern. Dabei fallen sie direkt in die Mehlkiste und sind am ganzen Körper weiß vor Mehl. Über einen Stuhl klettern sie zum Regal, wo die Brezel lagern, aber der Stuhl bricht, und sie fallen in den Kuchenteig. In diesem Moment kommt der Bäcker zurück und findet die beiden von Teig eingehüllten Lausbuben. Er rollt sie und schiebt sie in den Ofen, wo der Teig braun gebacken wird, doch die beiden überleben den Backvorgang, kauen sich durch den Teigmantel und entkommen.

Im letzten Streich setzt der Bauer Mecke den Übeltätern ein Ende. Er erwischt sie, als sie Löcher in die Getreidesäcke schneiden und steckt sie in einen Sack. Diesen Sack bringt er zur Mühle, wo der Müller die Lausbuben zu kleinen Stücken zermahlt. Anschließend kommen zwei Enten und fressen sie auf.

Im Epilog bringen die Opfer von Max und Moritz ihre Freude über das Ende der Lausbuben zum Ausdruck, und die Geschichte schließt mit den Worten „Gott sei Dank! Nun ist's vorbei mit der Übeltäterei!“

Die Opfer der Streiche (beispielsweise Witwe Bolte, Schneider Böck, Lehrer Lämpel, Onkel Fritz) sind über den Zusammenhang der Geschichte hinaus bekannt, ebenso einige Verse aus dem Werk:

(Aus dem Anfang)

(Aus dem ersten Streich)

(Aus dem dritten Streich)

(Aus dem dritten Streich)

(aus dem vierten Streich)

(aus dem vierten Streich)

(Überleitung von einem Streich zum nächsten)

(Aus dem Ende)

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Max und Moritz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.